frei und vital - was das für mich bedeutet

31. August 2026

Frei und vital – was das für mich wirklich bedeutet


Viele Jahre waren die Bienen ein wichtiger Teil meines Lebens.

Sie haben mich geprägt, beschäftigt, begeistert – und manchmal vermutlich auch ein wenig verrückt gemacht.

Doch das Leben bleibt nicht stehen.

Manches verschwindet aus dem Alltag und bleibt trotzdem ein Teil von uns.

Und manchmal merkt man, dass ein Thema, so wichtig es auch einmal war, nicht mehr groß genug ist für all das, was einen inzwischen bewegt.

So ist „Mensch Bernd – frei und vital“ entstanden.

Nicht als fertiges Konzept.

Eher als Weg.

Frei heißt selbstbestimmt


Freiheit bedeutet für mich nicht nur, tun zu können, was man möchte.

Freiheit beginnt viel früher.

Im Denken.

Im Hinterfragen.

Im Mut, Dinge nicht einfach deshalb zu übernehmen, weil „man das eben so macht“.

Frei sein heißt für mich, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen.

Sich selbst zu ermächtigen.

Sich die Freiheit zu nehmen, etwas anders zu machen.

Eine Meinung zu ändern.

Einen alten Weg zu verlassen.

Oder auch einmal festzustellen:

Das passt für mich nicht mehr.

Nicht gegen andere.

Sondern für mich.

Denn Selbstbestimmung beginnt dort, wo ich meine Entscheidungen wieder selbst treffe.

Vital heißt lebendig


Vitalität ist für mich ebenfalls mehr als Gesundheit.

Vital sein heißt lebendig sein.

Körperlich und geistig beweglich bleiben.

Neugierig bleiben.

Freude empfinden.

Das Leben nicht nur verwalten, sondern gestalten.

Dazu gehören für mich Bewegung, Natur, Ernährung, bewusstes Genährtsein, Erholung und ein immer besseres Gespür für den eigenen Körper.

Aber ebenso Gedanken, Gefühle, Beziehungen und die Frage:

Wie möchte ich eigentlich leben?

Für mich gehört all das zusammen.

Der Mensch ist schließlich keine Sammlung einzelner Baustellen.

Nicht perfekt – aber unterwegs


Perfektion interessiert mich wenig.

Vervollkommnung dagegen schon.

Ich mag dieses etwas aus der Zeit gefallene Wort sehr.

Vervollkommnung bedeutet für mich nicht, irgendwann fertig zu sein.

Sondern immer ein wenig mehr der Mensch zu werden, der ich sein möchte.

Zu lernen.

Zu hinterfragen.

Auszuprobieren.

Manchmal etwas richtig zu machen.

Und manchmal festzustellen:

„Mensch, Beeernd … was hast Du denn da schon wieder gemacht?“

Auch das gehört dazu.

Vielleicht sogar mehr, als uns lieb ist.

Aber Umwege sind nicht automatisch verlorene Wege.

Oft versteht man erst später, wofür eine Erfahrung gut war.

Das Leben verändert sich in kleinen Schritten


Ich glaube nicht an den einen großen Moment, nach dem plötzlich alles anders ist.

Viel häufiger verändert sich unser Leben durch kleine Entscheidungen.

Ein Spaziergang mehr.

Ein Lebensmittel weniger, bei dem der eigene Körper längst versucht hat, einem etwas zu sagen.

Ein Gedanke, den man zum ersten Mal ernsthaft hinterfragt.

Eine Gewohnheit, die man loslässt.

Ein Moment, in dem man wirklich in den eigenen Körper hineinspürt.

Oder eine Entscheidung, die man nicht länger auf irgendwann verschiebt.

Denn dieses „irgendwann“ ist ein merkwürdiger Ort.

Es scheint immer genügend Zeit dort zu geben.

Nur gelebt wird dort erstaunlich wenig.

Das Leben findet jetzt statt.

Und jeder kleine Schritt verändert die Richtung.

Worum es hier gehen soll


„Mensch Bernd – frei und vital“ ist deshalb kein Blog über ein einzelnes Thema.

Es geht um Gesundheit und Prävention.

Um Ernährung und bewusstes Genährtsein.

Um Bewegung, Körperwahrnehmung und Achtsamkeit.

Um Freiheit und Selbstbestimmung.

Um Eigenverantwortung.

Um Fülle – nicht nur materiell verstanden.

Um Natur, Unterwegssein, Gedanken, Erfahrungen und Lebensfreude.

Manches wird persönlich.

Manches nachdenklich.

Manches hoffentlich einfach nur zum Schmunzeln.

Und manches darf auch mal ein bisschen wissenschaftlicher werden – immer dann, wenn es hilft, Zusammenhänge besser zu verstehen.

Ich möchte hier keine fertigen Wahrheiten verteilen.

Ich möchte teilen, was ich denke, erlebe, ausprobiere und lerne.

Denn ich bin selbst unterwegs.

Und vermutlich werde ich das auch immer bleiben.

Vielleicht ist genau das der Punkt.

Nicht irgendwann fertig zu sein.

Sondern wach zu bleiben.

Neugierig zu bleiben.

Sich immer wieder selbst zu hinterfragen.

Und den Mut zu haben, den eigenen Weg auch dann weiterzugehen, wenn er nicht geradeaus verläuft.

Nicht das perfekte Leben.

Das eigene.

Frei.

Vital.

Und möglichst mit einer ordentlichen Portion Lebensfreude.

von kontakt 19. Dezember 2022
Ein kalter tag im Dezember und es läuft nicht wie gewünscht....
von kontakt 5. Dezember 2022
Die letzten Handgriffe im Dezember
von Mensch Bernd 14. November 2022
Die Varroa Milbe - Was können wir tun? Ich grüße Dich, vor einer Weile hab ich den Beitrag "Kasten leer ? Bienen und Varroa " veröffentlicht und daraufhin einige wertvolle Impulse aus Euren Reihen bekommen. Das geht von Beuten regelmäßig mit kolloidalem Silber aussprühen, über CDL bis hin zu EM's (Effektiven Mikroorganismen). Auch weiß ich von Imkern, die an bestimmten Tagen im Monat ihre Bienen mit Beifuß einräuchern und damit die Milbe eindämmen. Und auch Rainfarn soll sich positiv auf die Bienen auswirken. Darüber gibt es auch noch allerhand andere Mitteln, die zum Teil sogar eine offizielle Zulassung haben, wie die EM's und doch in der Imkerschaft umstritten sind. Und selbst wenn diese Mittel nicht "offziell" von irgendwelchen sog. "Behörden" geprüft sind, so geht es doch im Leben immer auch um Eigenverantwortung und das weitergedacht auch um Selbstermächtigung. Egal ob es um die Varroa Milbe bei den Bienen, oder um unsere eigene Gesundheit geht, wir dürfen offen sein und über den Tellerand, sofern noch vorhanden, einfach mal hinausschauen. Alles was weder den Bienen schadet, noch Rückstände in Honig und Wachs hinterlässt darf meiner Meinung nach ruhig berücksichtigt werden. Aber wenn wir mal die Ebene der Mittel zur Varroa Reduktion verlassen, kommen wir dahin, wo die eigentliche Lösung liegt, nämlich Bienen zu haben, die mit der Milbe von ganz alleine fertig werden. Die Milbe ist da und wird möglicherweise nicht wegzubekommen sein und so dürfen wir einfach auch schauen, welche unserer Völker besser mit der Milbe klarkommen und von diesen nachziehen. Das ist vielleicht zunächst kein Garant dafür, dass auch die nachkommen diese Eigenschaft in sich tragen, so ist jedoch die Wahrscheinlichkeit zumindest größer. Das ständige Behandeln macht die Zuchtauslese wahrlich nicht einfacher, doch wenn wir uns tiefgehend mit unseren Einzelnen Bienenvölkern beschäftigen, ist es möglich, die Völker zu erkennen die bessere Voraussetzungen auf Dauer mit der Milbe zu existieren mitbringen. Ein weiterer sich sehr gut anfühlender Ansatz ist die Wahl der Bienenwohnung. Auf der Eurobee Messe in Friedrichshafen gab es zwei Angebote mit der Kugelbeute und der Holz-Schilfbeute von Christoph Bloch aus Dänemark. Dabei sind die Bedingungen für die Milbe durch das Klima in der Beute der Milbe nicht zuträglich. Auch da wird sie wohl nicht ganz verschwinden, hat jedoch nicht die optimalen Bedingungen, so daß die Vermehrungsrate der Milbe sehr gering bleibt. Solche Beuten sind vielleicht schon aufgrund ihres Aufbaus und des Preises gewiss noch keine Lösungen für die Masse der Bienenhalter, aber sicher einen Versuch wert. Zudem darf sich ja alles weiterentwickeln und so wird es mit der Zeit auch günstigere Möglichkeiten, die dann evtl. ja auch den Bedürfnissen der Erwerbsimker angepaßt sind, geben. Zu oft wird immer noch in "Problemen" gedacht und nicht in Lösungen, das dürfen wir gemeinsam ändern 😉 Alles Liebe Bernd P.S. Wenn Du Dich für CDL etc. interessierst, kann ich Dir meine Quelle empfehlen und Dir ein kleinen Bonus mitgeben. Mit dem Gutscheincode " Bienenfreund " gibt es 10 % Rabatt bei Erstbestellung ! Klicke hier