Freiheit beginnt im Kopf
Was bedeutet es eigentlich, ein freier Mensch zu sein?

Freiheit.
Ein großes Wort. Eines, das wir ganz selbstverständlich benutzen – und bei dem wahrscheinlich jeder Mensch etwas anderes empfindet.
Für den einen bedeutet Freiheit, reisen zu können. Für den anderen, finanziell unabhängig zu sein. Wieder ein anderer denkt an Meinungsfreiheit, Selbstbestimmung oder daran, sein Leben so gestalten zu können, wie es den eigenen Vorstellungen entspricht.
Aber wann sind wir wirklich frei?
Ich glaube, Freiheit beginnt viel früher.
Freiheit beginnt im Kopf.
Sie beginnt dort, wo ich mir erlaube, selbst zu denken, selbst zu fühlen, selbst zu prüfen und schließlich selbst zu entscheiden.
Und vielleicht beginnt sie sogar mit einer ziemlich unbequemen Frage:
Wie viel von dem, was ich denke und für richtig halte, habe ich eigentlich selbst herausgefunden – und wie viel davon habe ich irgendwann einfach übernommen?
Ist das wirklich meine Meinung?
Wir alle wachsen in eine Welt hinein, die schon voller Vorstellungen ist.
Man sagt uns, was normal ist. Was erfolgreich ist. Wie man leben sollte. Was gesund oder ungesund ist. Was sich gehört. Was vernünftig ist. Was man in welchem Alter noch tun sollte – oder besser nicht mehr.
Vieles davon übernehmen wir zunächst ganz selbstverständlich.
Das ist auch völlig normal.
Aber irgendwann dürfen wir anfangen, Fragen zu stellen.
Stimmt das eigentlich für mich?
Nicht: Ist es grundsätzlich falsch?
Nicht: Muss ich jetzt aus Prinzip das Gegenteil machen?
Sondern einfach:
Entspricht es meiner eigenen Wahrnehmung, meinen Erfahrungen und meinen Werten?
Selbst zu denken bedeutet für mich nämlich keineswegs, grundsätzlich dagegen zu sein.
Wer automatisch immer das Gegenteil von dem glaubt, was andere sagen, ist deshalb noch lange nicht frei.
Auch das kann eine Form von Abhängigkeit sein.
Freiheit bedeutet für mich vielmehr: hinschauen, zuhören, hinterfragen, hineinspüren, unterschiedliche Sichtweisen zulassen – und dann zu meinem eigenen Ergebnis kommen.
Und dieses Ergebnis darf sogar morgen schon wieder ein anderes sein.
Eine andere Meinung darf einfach eine andere Meinung sein. Punkt.
Einer meiner wichtigsten Gedanken zur Freiheit betrifft die Freiheit des anderen Menschen.
Rosa Luxemburg schrieb einst:
„Freiheit ist immer Freiheit des anders Denkenden.“
Dieser Satz trifft etwas, das mir sehr wichtig ist.
Denn wie ernst meine ich es eigentlich mit der Freiheit, wenn ich sie nur denjenigen zugestehe, die genauso denken wie ich?
Ich beobachte mit Sorge, dass abweichende Meinungen heute teilweise nicht einfach als andere Sichtweisen stehen gelassen werden. Es entsteht mitunter gesellschaftlicher Druck, bestimmte Dinge auf eine bestimmte Weise zu sehen oder auszudrücken. Menschen können deshalb zögern, ihre tatsächliche Meinung offen auszusprechen.
Dabei ist mir eine Unterscheidung wichtig:
Meinungsfreiheit bedeutet nicht, dass niemand meiner Meinung widersprechen darf. Auch der Widerspruch ist Ausdruck von Freiheit.
Und gesellschaftliche Ablehnung einer Meinung ist nicht automatisch dasselbe wie eine rechtliche Einschränkung der Meinungsfreiheit.
Aber wir dürfen uns trotzdem fragen, welche Gesprächskultur wir miteinander leben möchten.
Müssen wir den Menschen hinter einer Meinung gleich mit ablehnen?
Muss aus einem Andersdenkenden ein Gegner werden?
Ich wünsche mir etwas viel Einfacheres:
Eine andere Meinung darf wieder einfach eine andere Meinung sein. Punkt.
Ich muss Deine Meinung nicht teilen.
Du musst meine nicht teilen.
Wir können miteinander diskutieren, uns widersprechen, voneinander lernen und am Ende trotzdem völlig unterschiedlicher Meinung bleiben.
Vielleicht gehen wir anschließend sogar gemeinsam einen Kaffee trinken.
Das wäre für mich gelebte Freiheit.
Freiheit bedeutet auch, Nein sagen zu dürfen
Selbstbestimmung zeigt sich für mich nicht nur darin, was ich tue.
Sie zeigt sich genauso darin, was ich nicht tue.
Ich muss nicht überall mitmachen.
Ich muss nicht jedem Trend folgen.
Ich muss nicht jede gesellschaftliche Erwartung erfüllen.
Ich muss nicht jede Aufregung zu meiner Aufregung machen.
Und ich muss meine Aufmerksamkeit nicht jedem Thema schenken, das gerade laut um sie buhlt.
Auch das ist Freiheit:
Ich entscheide, was ich mitmache – und was nicht.
Natürlich leben wir miteinander und brauchen Regeln. Freiheit bedeutet für mich deshalb nicht, Regeln grundsätzlich abzulehnen oder rücksichtslos nur das eigene Ding durchzuziehen.
Aber es gibt in unserem Leben unzählige Entscheidungsräume und Grauzonen.
Und dort nehme ich mir die Freiheit, meinen eigenen Weg zu suchen.
Freiheit braucht Verantwortung
Für mich gehören Freiheit und Eigenverantwortung untrennbar zusammen.
Wenn ich selbst entscheiden möchte, muss ich auch bereit sein, Verantwortung für meine Entscheidungen und möglichst auch für deren Folgen zu übernehmen.
Mein persönlicher Prüfstein dabei ist häufig sehr einfach:
Ist das, was ich tue, lebensfreundlich oder lebensfeindlich?
Ist es ethisch für mich vertretbar?
Was sagt mein gesunder Menschenverstand?
Schade ich mit meinem Handeln einem anderen Menschen, einem Tier, der Natur oder unserer gemeinsamen Mitwelt?
Und eine weitere Frage begleitet mich:
Dient das, was ich tue, möglichst dem Wohle aller Beteiligten?
Ich weiß natürlich nicht immer, was objektiv das Beste für alle ist. Das kann wohl niemand.
Aber ich kann diese Frage stellen.
Ich kann versuchen, mein Leben so zu gestalten, dass meine Freiheit nicht auf Kosten der Freiheit und des Lebens anderer geht.
Vielleicht endet meine Freiheit deshalb nicht einfach nur dort, wo die des anderen beginnt.
Vielleicht kann Freiheit sogar etwas Verbindendes sein.
Denn wir alle sind Teil derselben Mitwelt.
Ich mag dieses Wort sehr.
Nicht ich hier und die Umwelt dort draußen.
Sondern wir mittendrin.
Menschen, Tiere, Pflanzen, Natur – Leben miteinander.
Und ich selbst? Darf es auch mir gut gehen?
Unbedingt.
Denn Verantwortung für die Mitwelt bedeutet für mich nicht, mich selbst dabei zu vergessen.
Auch ich gehöre schließlich dazu.
Ich darf für mich sorgen.
Ich darf Dinge tun, die mir Freude machen.
Ich darf Grenzen setzen.
Ich darf mir ein Leben gestalten, in dem ich mich wohlfühle.
Das hat für mich zunächst nichts mit Egoismus zu tun.
Im Gegenteil.
Wenn ich zufrieden bin, mich wohlfühle und gut für mich sorge, habe ich doch viel mehr Kraft und Freude, die ich auch in meine Mitwelt tragen kann.
Oder etwas weniger philosophisch ausgedrückt:
Wenn ich zufrieden bin, nerve ich wenigstens niemanden mit meiner Unzufriedenheit. 😉
Auch das darf Freiheit sein.
Gesundheit schafft Freiheitsräume
Wenn ich über Freiheit und Eigenverantwortung spreche, gehört für mich noch etwas ganz Wesentliches dazu:
meine Gesundheit.
Gesundheit garantiert mir keine Freiheit. Aber Krankheit kann mir viele Freiheiten nehmen.
Solange unser Körper funktioniert und uns durchs Leben trägt, nehmen wir das häufig als selbstverständlich hin.
Ich kann aufstehen und losgehen.
Ich kann arbeiten, wandern, reisen, schwimmen, mich bewegen und meinen Alltag weitgehend nach meinen eigenen Vorstellungen gestalten.
Was für eine Freiheit!
Oft erkennen wir ihren Wert allerdings erst dann, wenn etwas davon plötzlich nicht mehr möglich ist.
Eine Erkrankung kann unseren persönlichen Handlungsspielraum erheblich einschränken. Plötzlich bestimmen vielleicht Beschwerden, Arzttermine, Behandlungen oder Medikamente einen Teil unseres Lebens. Wir können abhängig von Hilfe werden oder Dinge, die für uns vorher selbstverständlich waren, nicht mehr tun.
Natürlich kann auch ein Mensch mit einer Erkrankung ein selbstbestimmtes und innerlich sehr freies Leben führen.
Aber für mich persönlich gehört es zur Freiheit, möglichst viel dafür zu tun, meine körperliche und geistige Selbstständigkeit zu erhalten.
Und genau hier schließt sich für mich der Kreis zu meinem Herzensthema Prävention.
Prävention bedeutet für mich nicht, ständig Angst davor zu haben, irgendwann krank zu werden.
Ganz im Gegenteil.
Ich möchte mich heute um mich kümmern, weil ich das Leben liebe und möglichst lange frei und vital darin unterwegs sein möchte.
Ich kann nicht alles beeinflussen und schon gar nicht jede Erkrankung verhindern.
Aber dort, wo ich Einfluss nehmen kann, möchte ich Verantwortung übernehmen: durch Bewegung, Ernährung, ausreichende Versorgung mit wichtigen Nähr- und Vitalstoffen, Erholung, einen bewussten Umgang mit Stress und vor allem dadurch, meinen eigenen Körper wieder wahrzunehmen und seine Signale ernst zu nehmen.
Nicht aus Angst.
Sondern aus Freude am Leben.
Vielleicht ist Prävention deshalb auch eine Form gelebter Freiheit:
Heute etwas für mich zu tun, damit mir möglichst viele Möglichkeiten für morgen erhalten bleiben.
Denn was nützen mir am Ende alle äußeren Freiheiten, wenn mein eigener Körper mir nicht mehr erlaubt, sie zu nutzen?
Für mich gehören deshalb frei und vital unmittelbar zusammen.
Wem schenke ich meine Energie?
Eine weitere Form von Freiheit wird meiner Meinung nach häufig unterschätzt:
Ich kann entscheiden, wohin meine Aufmerksamkeit und meine Energie fließen.
Nicht alles, was um meine Aufmerksamkeit kämpft, verdient sie auch.
Ich darf auswählen.
Welche Menschen tun mir gut?
Welche Informationen möchte ich aufnehmen?
Welche Themen möchte ich vertiefen?
Was unterstütze ich?
Was lasse ich wachsen?
Und was darf auch einfach an mir vorbeiziehen?
„Energie folgt der Aufmerksamkeit“ ist ein Satz, der mich schon lange begleitet.
Wo ich meine Aufmerksamkeit hinlenke, dort geschieht etwas mit mir.
Und dazu gehört für mich auch Geld.
Geld ist für mich zunächst einmal weder gut noch böse. Es ist ein Werkzeug und kann Gestaltungsmöglichkeiten schaffen.
Auch mit meinem Geld entscheide ich, was ich unterstütze.
Jeder Einkauf, jede Dienstleistung, jedes Projekt, das ich finanziell unterstütze, ist in gewisser Weise eine Entscheidung darüber, wohin etwas von meiner Gestaltungskraft fließt.
Und finanzielle Spielräume können ebenfalls Freiheit schaffen:
die Freiheit, Entscheidungen nicht ausschließlich aus finanzieller Notwendigkeit treffen zu müssen.
Die Freiheit, Nein sagen zu können.
Die Freiheit, anderen zu helfen.
Die Freiheit, etwas Gutes für Menschen, Tiere oder unsere Mitwelt zu tun.
Und letztlich vielleicht auch:
die Freiheit, das eigene Leben stärker nach den ureigenen Vorstellungen gestalten zu können.
Das Thema Geld, Fülle und Freiheit verdient für mich allerdings irgendwann einen eigenen Artikel.
Für heute möchte ich diese Tür nur einen Spalt öffnen.
Wer bestimmt eigentlich mein Tempo?
Auch das beschäftigt mich zunehmend.
Wir leben in einer Welt, in der vieles schneller werden soll.
Mehr leisten.
Mehr erleben.
Mehr erreichen.
Effizienter sein.
Ständig erreichbar sein.
Und irgendwann darf man sich eine ziemlich einfache Frage stellen:
Wer hat eigentlich beschlossen, dass ich dieses Tempo mitgehen muss?
Ich darf langsamer werden.
Ich darf mir Zeit nehmen.
Ich darf innehalten.
Ich darf einen Umweg machen.
Ich darf einen Tag erleben, an dem am Abend nichts auf einer imaginären Erfolgsliste abgehakt werden kann.
Vielleicht habe ich dafür einen Sonnenuntergang gesehen.
Ein gutes Gespräch geführt.
Mich bewegt.
Nachgedacht.
Oder einfach einmal nur dagesessen und das Leben gespürt.
War dieser Tag deshalb weniger wertvoll?
Für mich gehört auch das zur Freiheit:
mein eigenes Tempo leben zu dürfen.
Denn wenn ich ständig nur auf Anforderungen reagiere, wann entscheide ich dann eigentlich noch selbst?
Entschleunigung und Achtsamkeit schaffen für mich Räume, in denen ich überhaupt wieder hören kann, was mein Leben von mir möchte.
Ich nehme mir die Freiheit, ein komischer Kauz zu sein
Ich habe irgendwann aufgehört, unbedingt gesellschaftlichen Vorstellungen entsprechen zu wollen.
Und ganz ehrlich:
Ich bin auch gerne mal ein komischer Kauz. 😉
Damit kann ich wunderbar leben.
Denn ich bin lieber authentisch ein bisschen anders, als angepasst jemand zu sein, der ich gar nicht bin.
Interessanterweise habe ich dabei etwas festgestellt:
Je selbstverständlicher ich zu mir und meinem Weg stehe, desto selbstverständlicher lassen mich auch andere Menschen so sein.
Und wenn jemand trotzdem über mich redet oder sich seinen Teil denkt?
Dann darf er das.
Das ist schließlich auch seine Freiheit.
Ich muss mich nicht über die Meinung anderer definieren.
Natürlich bedeutet Anderssein für mich nicht, rücksichtslos zu sein.
Ich muss mein Ding nicht um jeden Preis durchziehen.
Ich kann Rücksicht nehmen, Kompromisse eingehen und trotzdem bei mir bleiben.
Auch darin liegt Freiheit.
Vielleicht ist „So bin ich eben“ einer der unfreiesten Sätze überhaupt
Es gibt noch eine Freiheit, die mir besonders wichtig geworden ist:
Ich darf mich verändern.
Ich darf mich sogar immer wieder neu erfinden.
Wir Menschen bauen uns im Laufe unseres Lebens ein Bild von uns selbst.
Ich bin so.
Ich glaube das.
Ich mache das so.
Das passt zu mir.
Das passt nicht zu mir.
Und irgendwann kann aus diesem Selbstbild ein ziemlich enger Raum werden.
Dann wird aus Authentizität plötzlich Stillstand.
Was geschieht, wenn eine neue Erfahrung nicht mehr zu meinem alten Weltbild passt?
Wenn ich etwas erkenne, das einer Überzeugung widerspricht, die ich zwanzig Jahre vertreten habe?
Darf ich meine Meinung ändern?
Natürlich!
Ich finde sogar:
Es sollte kein Gesichtsverlust sein, seine Richtung im Leben zu ändern.
Wenn neue Erkenntnisse in mein Leben kommen, möchte ich frei genug sein, sie anzuschauen.
Vielleicht integriere ich sie.
Vielleicht verwerfe ich sie.
Vielleicht verändern sie mein gesamtes bisheriges Denken.
Auch das darf sein.
Denn ich bin nicht verpflichtet, morgen noch der Mensch zu sein, der ich gestern war.
Ich darf lernen.
Ich darf wachsen.
Ich darf mich korrigieren.
Ich darf neu anfangen.
Und ja – ich darf sogar irgendwann Dinge lieben, über die ich früher gelacht habe.
Meine Nordic-Walking-Stöcke könnten dazu vermutlich eine längere Geschichte erzählen. 😉
Freiheit braucht Mut
All das klingt wunderbar.
Aber Freiheit ist nicht immer bequem.
Selbst zu denken ist relativ einfach, solange mein Denken mit dem Denken meines Umfeldes übereinstimmt.
Interessant wird es dort, wo es das nicht mehr tut.
Dann braucht Freiheit manchmal Mut.
Den Mut, Nein zu sagen.
Den Mut, eine andere Meinung zu vertreten.
Den Mut, einen bisherigen Lebensweg zu verlassen.
Den Mut, langsamer zu leben.
Den Mut, anders zu sein.
Und manchmal sogar den Mut zu sagen:
Ich habe mich geirrt. Heute sehe ich das anders.
Vielleicht ist genau das eine besonders schöne Form geistiger Freiheit.
Nicht an der eigenen Meinung festzuhalten, nur weil sie einmal die eigene war.
Ich kann Dir keine neue Schublade anbieten
Bei „Mensch Bernd – frei und vital“ möchte ich Dir nicht sagen, was Du denken sollst.
Das würde diesem ganzen Artikel widersprechen.
Ich kann Dir keine neue Schublade anbieten, in die Du Dich hineinlegen sollst.
Öffne Deine eigene Schublade.
Schau hinein.
Räum vielleicht ein bisschen darin herum.
Und schmeiß ruhig auch einmal etwas raus, das schon seit Jahrzehnten darin liegt und längst nicht mehr zu Dir gehört. 😉
Meine Gedanken können dabei nur Impulse sein.
Du darfst sie prüfen.
Du darfst ihnen zustimmen.
Du darfst sie ablehnen.
Du darfst morgen anders darüber denken als heute.
Genau darum geht es.
Was bedeutet Freiheit für Dich?
Je länger ich darüber nachdenke, desto weniger ist Freiheit für mich ein Zustand, den man irgendwann erreicht.
Sie ist eine Haltung.
Selbst denken.
Selbst fühlen.
Selbst entscheiden.
Verantwortung übernehmen.
Für sich selbst sorgen.
Die eigene Gesundheit und Vitalität erhalten.
Die Mitwelt achten.
Und anderen dieselbe Freiheit zugestehen.
Vielleicht lässt sich mein persönliches Verständnis deshalb so zusammenfassen:
Freiheit bedeutet für mich, mein Leben bewusst aus mir selbst heraus und nach meinen ureigenen Vorstellungen zu gestalten – und dabei die Freiheit und das Leben meiner Mitwelt zu achten.
Und jetzt interessiert mich Deine Sicht.
Was bedeutet es für Dich, frei zu sein?
Wo lebst Du bereits sehr selbstbestimmt?
Und gibt es vielleicht einen Bereich in Deinem Leben, in dem Du gerade feststellst:
Moment mal – warum mache ich das eigentlich so? Will ich das überhaupt?
Vielleicht beginnt Freiheit manchmal genau mit dieser einen Frage.
Alles Liebe
Bernd






